Ab 11.30 Uhr
Büchermarkt mit Literatur zur jüdischen Geschichte, Kultur und Religion (Förderverein KULTURHAUS ehemalige Landsynagoge Titz-Rödingen)
Essen und Trinken: Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke

12 Uhr

Führung durch Ausstellung und Synagoge – Jüdisches Leben auf dem Land
Familiengeschichte - Religionsausübung - Alltagsgeschichte

14 Uhr

Henri Friedlaender - Schriftkünstler und Typograf

Vortrag Alexander Schmalz

1904 wurde Henri Friedlaender in Lyon geboren. Seine Mutter war Engländerin, sein Vater Deutscher. In Berlin absolvierte er eine Lehre im grafischen Handwerk und in Leipzig die Meisterprüfung im Handsatz. Zunächst arbeitet er als Handsetzer, dann als typografischer Entwerfer und schließlich als Leiter der Buchdruck-Setzerei. Nach der Machtübergabe 1933 zog er nach Den Haag. Die deutsche Besatzung überlebte er dort versteckt. 1950 übernahm er Aufbau und Leitung der Hadassah Druckereifachschule in Jerusalem. 1971 erhielt Henri Friedlaender den Gutenberg-Preis der Stadt Mainz für seine hervorragenden Leistungen im Sinne Gutenbergs. Seine Schrift "Hadassah Friedlaender" orientiert sich an alten religiösen Texten, weist aber ein modernes, klares Design auf. Sie ist heute die Hausschrift für Hebräisch und Jiddisch im LVR.


15 Uhr

Volk des Buches - Bedeutende Bücher des Judentums
Bücher erzählen Geschichten

Vortrag Ulrich Berzbach

Bibel, Talmud, Haggada und vieles mehr: An originalgetreuen Reproduktionen hebräischer Handschriften und Drucken wird die Vielfalt jüdischer Geschichte und Kultur „begreifbar“.

Ulrich Berzbach stellt anhand von Nachdrucken besonders schöne Exemplare aus vielen Jahrhunderten vor. So können uns die Bücher viel über die Zeit ihres Entstehens, ihre Auftraggeber und ihre Nutzung erzählen. Was sonst nur als Schatz im Museum hinter Glas zu bestaunen ist, kann heute in Originalgröße bewundert


EINTRITT, VORTRAG UND FÜHRUNGEN SIND AM 7. SEPTEMBER 2025 FREI!